Eröffnungssymposium "Personalized Medicine"

Menschen unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern auch darin, wie anfällig sie für gewisse Krankheiten sind, und wie sie auf Medikamente reagieren. Diese Unterschiede werden wesentlich durch unser Genom bestimmt. Dieses ist in Form von DNA in unseren Zellen gespeichert. Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms hat vor zehn Jahren 3 Milliarden Franken gekostet. Dank enormen technischen Fortschritten sind die Kosten für das Sequenzieren von DNA soweit gesunken, dass das 1'000-Franken- und bald danach das 100-Franken-Genom in Reichweite kommen. Durch die Entschlüsselung ihres Genoms erhalten Menschen die Möglichkeit, mehr über sich und ihre Abstammung zu erfahren. Indem sie ihre Genomsequenzen, sowie ihre Gesundheits- und Krankheitsdaten, der Wissenschaft in anonymisierter Form zur Verfügung stellen, leisten sie einen aktiven Betrag zur medizinischen Forschung. Wir haben gelernt, dass nur der Vergleich von Millionen solcher Datensätze verlässliche Diagnosen über den Gesundheitsverlauf von Individuen erlauben. Genau wie wir heute unser Geld sicher auf der Bank anlegen und davon Zinsen erwarten, werden wir möglicherweise in Zukunft unsere Genomdaten und medizinische Daten anlegen können, um dadurch auf unsere Person zugeschnittene Präventions- und Therapieempfehlungen zu erhalten. Chancen und Herausforderungen, die mit der Verfügbarkeit von persönlichen Genomdaten in nächster Zukunft einhergehen, waren die Themen des Symposiums "Personalized Medicine", das von Life Science Zurich Business Network am 13. September 2011 im Technopark Zürich organisiert wurde.

 

Eine Videozusammenfassung können Sie hier anschauen.


 

Hier finden Sie das Programm zum Symposium.

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